Let’s go Himalaya | Rezensionsexemplar

ein Reisebericht mit viel Hintergrund Wissen und einem Einblick in eine fremde Kultur


Allgemeines:

Titel: Let’s go Himalaya

Autorin: Katja Linke

Genre: Reiseliteratur

Verlag: TWENTYSIX

Seitenanzahl: 260

ISBN: 978-3740766979

Preis: 12,90€ (Taschenbuch)

Klappentext:

Katja will für ein paar Wochen raus aus ihrem Alltag als Ärztin. Gemeinsam mit ihrer elfjährigen Tochter Julia startet sie zu einer Tibetreise in den Himalaya. Das höchste Gebirge unseres Planeten gilt nicht umsonst als Dach der Welt: Es berührt mit seinen atemberaubenden Gipfeln nicht nur den Himmel, sondern auch die Seelen derer, die dieses Erlebnis wagen. 

Gleich nach der Ankunft in Tibets Hauptstadt Lhasa landen die beiden unsanft in der Realität und die Träume der Reisenden platzen wie Seifenblasen. Beide halten an ihren Zielen fest: Julia will einen Stein aus Omas Garten ins Basislager am Mount Everest bringen, Katja ist auf der Suche nach einem kraftspendenden Sehnsuchtsort, ihrem Shangri-La. Ob in Tibet der Zauber des sagenumwobenen Shangri-La als paradiesischer Ort spürbar ist?

Let´s go Himalaya – Wo bitte geht´s nach Shangri-La ist eine ganz besondere Mutter-Tochter-Geschichte über Mut und Liebe,
über Kulturkämpfe und Glücksmomente und über Loslassen und Ankommen vor der beeindruckenden Gebirgskulisse des Himalaya.

Meine Meinung:

Nach einer ganzen Weile habe ich mal wieder an einer Aktion von Mainwunder teilgenommen. Der Klappentext konnte mich sofort begeistern und hat mich auf eine besondere Mutter-Tochter Geschichte hoffen lassen, die eine spannende Handlung mit sich bringt und mich mit ihren Erzählungen fesseln kann. Leider konnte mich der Roman nicht unbedingt mitreißen und hat mich doch eher enttäuscht.

Der Erzählstil der Autorin war flüssig und angenehm zu lesen, konnte die Umgebung nah an den Leser herantragen. Man erfährt viel über die Kultur Tibets und lernt einige interessante Charaktere kennen, die sowohl von der Geschichte Tibets als auch von ihren eigenen Erfahrungen berichten. Leider wird man in vielen Momenten von der Vielzahl an Informationen überschüttet, wodurch einige Dinge an einem vorbei rasen, ohne, dass man sie wirklich aufgenommen hat. Dadurch kommt es auch oft dazu, dass man ganze Absätze überspringt, wenn die Themen einen nicht selbst ansprechen.

Im Gesamten macht es den Eindruck, man würde einen Reisebericht lesen. Die Handlung wird vor allem durch die Fragen der Protagonisten vorangebracht. Dabei bleibt die Beziehung der Tochter und ihrer Mutter sehr auf der Strecke und wird nur wenig thematisiert. Besonders die Tochter erwies sich in ihrer kindlichen Naivität und vorlauten Art als einen eher unangenehmen Charakter, der mir mehr als einmal enorm auf die Nerven gegangen ist. Auch die Hauptprotagonistin machte in manchen Momenten einen besserwisserischen Eindruck, der sie doch als eher unsympathischen Charakter in den Mittelpunkt gestellt hatte. Dennoch zeigt sie enormes Interesse an der Kultur und auch an den traditionellen Heilungsmethoden und Lebensweisheiten bzw. -einstellung.

Mir fällt es schwer ein Urteil zu fällen, da es sich bei der Geschichte um eine biografische Erzählung handelt und ich die Erlebnisse der Autorin keinesfalls als negativ darstellen möchte. Bisher habe ich noch nichts in die Richtung gelesen und war sehr neugierig, jedoch hat sich für mich herausgestellt, dass Reiselektüre nicht unbedingt das ist, was mich gut unterhält und mitreißt.

3 von 5 Sternen

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