Das Herz der Kriegerin | Rezensionsexemplar

Allgemeines:

Titel: Das Herz der Kriegerin

Autorin: Eloise Flood

Verlag: Cbt

Genre: Fantasy

ISBN: 978-3-570-31137-0

Preis: 13,00€

Klappentext:

Die wahre Erbin der Torwächter von Vandala

Seit jeher wird das Tor von Vandala von den Torwächtern beschützt. Brenna Einarsdottir ist eine von ihnen, und sie ist die mutigste von allen. Dass ihr Großvater Halrik, Oberhaupt der Torwächter, sie zur Nachfolgerin bestimmt, passt nicht jedem – am wenigsten ihrem Zwillingsbruder Gunnar. Als Halrik plötzlich stirbt und Vandala heimtückisch attackiert wird, ergreift Gunnar die Macht und Brenna muss fliehen. Will sie jemals wiederkehren, um ihr rechtmäßiges Erbe anzutreten, muss sie die sagenhafte Axt von Eldron finden. Auf einem feindlichen Schiff, in entgegengesetzter Richtung unterwegs, ist Aki, dessen Küsse Brenna vermisst. Doch sind Akis Bestimmung und seine Liebe zu Brenna jemals vereinbar?

Meine Meinung:

Wir begleiten sowohl Brenna, die Enkelin des Hauptmanns der Torwächter, als auch Aki, der als Baby an den Strand von Vandala angespült wurde. Während Brenne eine starke und mutige Torwächterin ist und als Nachfolgerin von ihrem Großvater ernennt werden soll, ist Aki hingegen stets ein Fremder, der von den Jugendlichen schikaniert wird. Vor allem Brennas Zwillingsbruder Gunnar hat es auf Aki abgesehen, aber auch gegen seine Schwester hegt er einen Groll.

Dadurch, dass das Buch abwechselnd aus der Sicht dieser beiden Protagonisten geschrieben ist, erlang man einen guten Einblick in die Gedankenwelt beider und lernt sie mit jeder Seite mehr kennen. Brenna erschien mir zu Beginn sehr naiv in ihrem Denken, jedoch hat sich diese Wahrnehmung schnell gelegt und Brenna geht in ihrer Rolle als Kriegerin auf. Akis Schicksal hat mich sehr interessiert und stets neugierig gemacht. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden steht zwar nicht im Vordergrund, hat mir aber dennoch gut gefallen.

Das Setting wurde detailreich ausgearbeitet: So spielen die nordischen Götter, Sagen und auch Magie eine wichtige Rolle und haben der Geschichte einen eigenen Flair gegeben, der oft düster und auch etwas brutal war. Sowohl Familie als auch Liebe und Freundschaft finden im Handlungsverlauf Platz. Die spannungsvolle Handlung birgt unvorhersehbare Wendungen und Intrigen, Machtkämpfe und ein drohender Krieg lassen die Geschichte stets interessant und wirkungsvoll erschienen.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die vielen unbekannten Begriffe haben mich zwischendurch allerdings etwas verwirrt. Natürlich wurde mittels dieser der nordische Flair authentischer, dennoch hätte ich mir gewünscht, dass sie manchmal genauer erklärt gewesen wären.

Der Fantasyroman ist auf jeden Fall etwas für jemanden, der nordische Geschichten mag und für Vikinger etwas übrig hat. Mir haben sowohl die Charaktere als auch die Fantasyelemente gut gefallen, völlig umgehauen hat es mich jedoch nicht.

3 von 5 Sternen

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