Alles, nur kein Surfer Boy | Rezensionsexemplar

Super süße Geschichte mit witzigen Wortgefechten – die perfekte Sommerromance

Allgemeines:

Titel: Alles, nur kein Surfer Boy

Autorin: Jenn P. Nguyen

Verlag: Cbt

Genre: Jugendroman; Liebesroman 

Seitenanzahl: 384 Seiten

ISBN: 978-3-570-31155-4

Preis: 10,00€

Link zum Buch

Klappentext:

Keine Kerbe in seinem Surfboard…

Taylor Simmons ist geliefert. Erst wird sie von ihrer Traum-Uni nur auf die Warteliste gesetzt – und dann wacht sie nach einer durchzechten Party-Nacht ausgerechnet neben Bad Boy Evan McKinnley auf. Als Taylors vermeintlicher Ausrutscher zum Thema Nummer Eins an ihrer Schule wird, sieht sie nur einen Ausweg: Evan muss sich als ihr Freund ausgeben. Denn tausendmal lieber hat sie den wilden Surfer gebändigt, als nur eine weitere Kerbe in seinem Surfboard zu sein …

Meine Meinung:

Ich bin nicht unbedingt ein großer Sommerfan. Lieber sitze ich mit einem Tee oder einer heißen Schokolade im Herbst warm eingekuschelt in einer Decke im Wintergarten und lese ein Buch nach dem anderen. Dass ich also urplötzlich total Lust auf eine leichte Sommerromance hatte, war sehr überraschend. Aber als ich dann die Leseprobe zu „Alles, nur kein Surfer Boy“ gelesen hatte, musste ich dieses Buch einfach lesen. Vielleicht kennt ihr die Vibes der typischen 0815-Klischee-Wattpadstorys. Genau dieses unsagbar leichte Gefühl hatte mir die Leseprobe vermittelt und ich liebe es. Für Zwischendurch bietet es einfach eine tolle Abwechslung und hat mich an so einige Wattpadstorys erinnert, über die ich vermutlich heute nur noch den Kopf schütteln könnte.

Der Roman ist wunderbar locker und leicht geschrieben und innerhalb eines Tages waren die wenigen Seiten leider schon vorbei. Ich habe viel gelacht, geschmunzelt und es einfach genießen können. Beide Protagonisten sind nicht unbedingt Neuentdeckungen, haben der Geschichte jedoch einen angenehmen und vertrauten Charme gegeben. Taylor ist stur, eigensinnig, ehrgeizig, zielbewusst und hat in der ein oder andern Sekunde eine bissige Bemerkung auf Lage. Sie ist nicht das stille Mäuschen, sondern leidenschaftlich und hat wirklich Charakter.

Obwohl Even ganz dem Klischee des Playboys entspricht, ist er mir dennoch sehr sympathisch. Ich mag seine gelassene Art, aber auch seine Offenheit und vor allem liebe ich sein altes Auto und seine Haare. Jenn hat es geschafft sowohl die Klischees als auch die Charaktere mit Leben auszufüllen. Natürlich entspricht der Roman nicht unbedingt einem tiefsinnigen, herzzerreißenden New Adult Roman, der das Herz blutend zurücklässt. Es ist eine süße Liebesgeschichte für ein paar entspannte Stunden und die habe ich wirklich genossen.

Was mich ein wenig gestört hat, war das schnelle Ende, das mich sehr überrumpelt hat. Außerdem hätte ich mir gewünscht, dass das Surfen als Element eine größere Rolle gespielt hätte. Leider war es dann doch nur eine nebensächliche Sache.

Deswegen gibt es ein wenig Abzug. Dennoch kann ich den Roman wirklich jedem empfehlen, der auf der Suche nach einer Sommergeschichte vollgepackt mit Liebe und Humor ist.

4,5 von 5 Sternen

Über die Autorin:

Jenn P. Nguyen verliebte sich bereits in der dritten Klasse in Bücher und verbrachte ihre restliche Schulzeit damit, in den Mittagspausen zu lesen und während der Freistunden die Bibliothek zu organisieren. Zur Zeit lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in New Orleans. Jenn verbringt ihre Zeit mit Lesen, dem Schreiben von YA Romanzen und dem Binge-Watching koreanischer Dramen – natürlich im Namen der Recherche. »Alles, nur kein Surfer Boy« ist ihr Debütroman.

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