Finding Back To Us | Rezensionsexemplar

Es war nicht Trauer oder Hass, der einen Menschen zerstören konnte. Es war Hilflosigkeit.

S. 35

Allgemeines zum Buch

Titel: Finding Back To Us (Was auch immer geschieht #1)
Autor/in: Bianca Iosivoni
ISBN: 2122
Verlag: Lyx
Genre: New Adult
Seitenzahl: 413
Preis: 12,90€

Link zum Buch

Klappentext:

Sie darf ihn nicht lieben – denn er ist ihr Stiefbruder …Als Callie nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehrt, ist der Erste, dem sie dort begegnet, ausgerechnet Keith. Keith, der den Autounfall verursachte, bei dem ihr Vater starb. Keith, den sie nie mehr wiedersehen wollte. Sofort flammen der Schmerz und die Wut von damals wieder auf. Aber auch ein gefährliches Prickeln, das Callie völlig verwirrt. Denn Keith ist nicht nur die Person, die sie am meisten hasst. Er ist auch ihr Stiefbruder … 

Die WAS-AUCH-IMMER-GESCHIEHT-Reihe:1. Finding Back to Us (Callie & Keith)2. Feeling Close to You (Parker & Teagan)

FINDING BACK TO US ist bereits 2016 unter dem Titel WAS AUCH IMMER GESCHIEHT als Taschenbuch bei LYX erschienen.

Meine Meinung:

Bevor ich mit meiner Meinung beginne, möchte ich noch ein paar Worte loswerden: Ein Riesen großes Dankeschön geht an den Lyx-Verlag. Das mir zugesendete Bloggerpaket ist der absolute Wahnsinn gewesen & ich habe mich unfassbar dolle darüber gefreut. Danke!

Als ich bereits im Klappentext gelesen habe, dass es sich um eine Stiefgeschwister-Geschichte handelt, hat sich dieser Titel in mein Gedächtnis gebrannt. Ich glaube, jeder New Adult Leser hat in dem Genre so seine Lieblingsecke und meine ist ganz klar Liebesgeschichten zwischen Stiefgeschwister – und natürlich Musiker! Viele haben damit so ihre Problem, was ich auf der einen Seite auf jeden Fall nachvollziehen kann, aber trotzdem ist es wohl ein Überbleibsel aus Wattpad-Zeiten, das ich gerne zwischendurch mal wieder aufleben lasse.

Zu den Charakteren: Keith war mir von Anfang an sympathisch. Ich mochte die Art, wie er sich gegenüber Callie verhält, dass er sie immer auf die Palme bringt und gleichermaßen auch das Gebrochene an seiner Seele. Während Callie Zuflucht in ihrem Studium gesucht hat, ging Keith zur Army und dieser Hintergrund hat ihn irgendwie noch viel anziehender gemacht.

Callie mochte ich ebenfalls von der ersten Sekunde an, konnte sie in ihrer Wut gegenüber Keith allerdings nicht ganz nachvollziehen. Im Verlauf der Geschichte und mit jeder verflogenen Seite verstand ich sie dann immer mehr. Trotzdem blieb sie immer eine gewisse Distanz von mir entfernt.

Die Handlung gestaltete sich von Anfang bis Ende durchgehend spannend und hat nie an Reiz verloren. Sie war gutdurchdacht und hat – obwohl sie nicht unbedingt unvorhersehbar war – von vorne bis hinten gestimmt. Besonders toll fand ich die kleinen Details, die die Charaktere ausgemacht haben, bspw. das Klavierspielen oder die Namensgebung der Geschwister. Vor allem die Szene, in der Keith und Callie gemeinsam Klavier spielen, hat mich wirklich berührt und gehört definitiv zu meinen liebsten. Auch der Titel „Finding Back To Us“ passt einfach hundertprozentig. Mir gefällt er sogar besser als der erste.

Ein paar Kritikpunkte liegen mir jedoch noch auf dem Herzen. Ersteres ist Callies Schwester, mir erschien sie als Nebencharakter mit ihren achtzehn Jahren doch sehr kindlich und nicht annähernd ihrem Alter angemessen. Auch empfand ich die Szene, in der Callies Freundin ihr ihren Verlobten vorstellte und – ich nenne es mal – Differenzen zwischen den beiden auftauchen, irgendwie ‚unnötig‘, da sie keine wichtige Rolle für den weiteren Verlauf der Geschichte gespielt hat. Was mir ebenfalls aufgefallen ist, waren die oftmaligen Wortwiederholungen, aber auch inhaltliche Beschreibungen, die sich wiederholt haben. Zwar nicht oft, aber oft genug, sodass es mich gestört hat. Biancas Schreibstil ist im Grunde wirklich toll, jedoch hat das eindeutig den Lesefluss unterbrochen.

Das Buch bekommt von mir 4,5 Sterne. Über die paar Kritikpunkte kann ich hinwegsehen, da sie die Story nicht unbedingt großartig beeinträchtigt haben. Es ist eine tolle Geschichte, die im Grunde für jeden NA-Fan etwas ist. Ich kann das Buch wirklich empfehlen.

4,5 von 5 Sternen

Zur Autorin:

Schon seit frühester Kindheit ist Bianca Iosivoni, geb. 1986, von Geschichten fasziniert. Mindestens ebenso lange begleiten diese Geschichten sie durch ihr Leben. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.

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