Und vor uns liegt das Glück | Kurzrezension

Ein geteiltes Pausenbrot macht sie zu Freundinnen fürs Leben. Doch das Schicksal hat andere Pläne…

Ludo und Cate sind beste Freundinnen, seit sie damals auf dem Schulhof ihre Pausenbrote getauscht haben. Dabei könnten die beiden nicht unterschiedlicher sein: Ludo ist still und zurückhaltend, Cate laut und voller Energie. Als Cate nach einem Jahr in Australien schwanger und ohne den Vater ihres ungeborenen Kindes zurückkehrt, ist Ludo da, um ihr zu helfen. Doch dann erkrankt Cate an Leukämie und bittet Ludo, in Australien den Vater ihres Kindes zu suchen. Ludo findet Matt, und obwohl sie sich dagegen wehrt, verliebt sie sich in ihn. Was Ludo jedoch nicht weiß: Cate hat gehofft, dass genau das passieren wird …Ein geteiltes Pausenbrot macht sie zu Freundinnen fürs Leben. Doch das Schicksal hat andere Pläne …

 

Meine Meinung

Zu Beginn war ich wirklich begeistert. Die Freundschaft der beiden Protagonistinnen beginnt schon in der Schulzeit und die Persönlichkeiten beider könnten nicht unterschiedlich sein. Die Idee der Geschichte ist klasse, doch die Freundschaft zwischen Ludo und Cate ist nicht so tiefgründig, wie ich anfangs dachte. Die Beziehung der beiden gleicht er einem stetigen Hin und Her. Leider ist es der Autorin nicht gelungen die besondere Tiefe der Freundschaft an den Leser zu bringen, wodurch auch beide Charaktere nur blass und schemenhaft wirkten.

Ludo ist ein Charakter, der im Laufe der Geschichte eine wunderbare Entwicklung hätte machen können, doch genau diese blieb vollkommen aus. Sie ist von der ersten Seite an sehr unterwürfig, hat keine eigene Meinung. Stattdessen lässt sie sich von anderen manipulieren und gewinnt weder an Erfahrung noch macht sie eine wirkliche Veränderung durch.

Cates Krankheit wurde nach meinem Empfinden viel zu schnell und ohne jegliches Gefühl beim Lesen vermittelt und abgehandelt. Genau das hätte dem Buch noch mehr an Tiefe geben können, fiel leider aber weg. Ebenso auch die Liebesgeschichte zum Ende: Viel zu schnell und dadurch ging vor allem an Glaubhaftigkeit und Realität verloren. Die Gefühle waren für mich nicht greifbar, oder gar nachvollziehbar.

Ich hätte mir wesentlich mehr von dem Buch erhofft und bin sehr enttäuscht.

2 von 5 Sternen

Link zum Buch 

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