„Es ist seine bloße Gegenwart, die Wunder an meiner Seele wirkt.“ – Hope Forever

Oh Mann, Schule und Lesen mit Schreiben unter einen Hut zu bringen, fiel mir noch nie so schwer, wie in den letzten Wochen, abbbbeeer I’m back! Und zwar mit einer Rezension, die mal nicht von einem Rezensionsexemplar handelt.

„Ich entschuldige mich nicht bei dir, weil ich nicht will, dass du mir verzeihst.“

In dem heutigen Blogpost geht es um Hope Forever von der unglaublichen und zu meinen liebsten Autorinnen zählenden COLLEEN HOOVER! Bisher bin ich wirklich kaum Buchliebhaber begegnet, die ihre Geschichten nicht mögen und mit der Liebesstory von Sky und Dean konnte mich CoHo nicht nur überzeugen, sondern mehr als nur einmal zum Tränen vergießen bringen. Aber bevor ihr sofort mit all den Dingen zu gespamt werdet, die mir unheimlich gut gefallen haben, hier der Klappentext:

Die 17-jährige Sky ist starken Gefühlen bisher aus dem Weg gegangen. Wenn sie einem Jungen begegnet, verspürt sie normalerweise keinerlei Anziehung, kein Kribbeln im Bauch. Im Gegenteil. Sie fühlt sich taub. Bis sie auf Dean Holder trifft, der ihre Hormone tanzen lässt. Es knistert heftig zwischen den beiden und der Beginn einer großen Liebe deutet sich an. Doch dann tun sich Abgründe aus der Vergangenheit auf, die tiefer und dunkler sind, als Sky sich vorstellen kann.

Ich muss zugeben, dieses Buch stand mit Sicherheit ein gutes halbes Jahr ungelesen in meinem Bücherregal & erst durch meinen Bookbuddy bin ich wirklich dazugekommen, es mal in die Hand zu nehmen und vom Staub zu befreien. Naja, und was sich da zwischen meinen Fingern wiederfand, ist ein Schätzchen, das ich jedem nur ans Herz legen kann. Lest es! Lest am besten alles von dieser Autorin!

CoHo Schreibstil ist einfach gut, wunderbar, schön, angenehm, tief greifend. Und das alles erreicht sie manchmal, ohne sich vieler Worte zu bedienen. Es sind simple Sätze, doch die Nachricht dahinter, die Gefühle dahinter sind so tief greifend, dass ich oft einfach nur noch staunen konnte und Schwierigkeiten zu atmen hatte. Vielleicht empfindet nicht jeder bei ihren Büchern oder generelle beim Lesen dieses Gefühl, nach Luft schnappen zu müssen, aber da ich nicht nur auf die Handlung und all das achte, sondern auch auf die Wortwahl bin ich immer so angetan von den Wörtern. Es ist sehr schwer zu beschreiben, aber manchmal sieht man das, was sich hinter den Wörtern versteckt, erst wenn man richtig hinschaut. Vor allem, wenn man selbst schreibt, kann man dadurch noch sehr viel lernen und jedes Buch, das man liest, bringt jedes Mal eine andere neue Übung oder auch Erkenntnis mit sich.

Beide Hauptprotagonisten waren mir von Beginn an sehr sympathisch und besonders Sky mochte ich wirklich sehr. Sie ist kein Mädchen, das sich von irgendetwas heruntermachen lässt und ihr Selbstbewusstsein ist im Gegensatz zu den so oft an sich selbst zweifelnden Charakteren eine willkommene Alternative. Keines Falls will ich damit sagen, dass ich solche Protas als nervig empfinde. Bis zu einem gewissen Grad sind Selbstzweifel normal, bringen eine Authentizität mit, aber wird der Bogen überspannt, bilden sich daraus immer die gleichen Probleme.

Dean  bzw. Holder ist just goals ! Dass sich hinter seiner Person einiges mehr zusammenträgt, als seine Fassade zeigt, war von Anfang an klar, dennoch wirkte es im Nachhinein nicht wie ein laufendes Klischee. Je mehr man erfährt, je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto deutlicher wurde wie unfassbar liebenswert er ist. Ihm gehört definitiv ein besonderer Platz in meinem Herzen und allein seinetwegen werde ich das Buch auf jeden Fall noch einmal lesen.

„Scheiß auf all die ersten Male, Sky. Das Einzige, was bei dir für mich zählt, ist das Für-Immer.“

Die Plottwists sind mal wieder typisch Colleen Hoover ausgefallen. Man denkt, man wüsste, was folgt, stellt eine Theorie auf und je näher man der Auflösung kommt, umso mehr fühlt man sich bestärkt. Dann jedoch passiert es ganz anders als erwartet und man hat einfach nur noch das Gefühl von einem riesengroßen Zug überfahren worden zu sein. Ich glaube, das beschreibt das Ganze ganz gut.

Für mich ist es ganz klar ein Fünf-Sterne-Buch, das mir sogar noch besser als „Weil ich Layken liebe“ von CoHo gefallen hat, und ich kann es jedem empfehlen, der New bzw. Young Adult liest. Viel lässt sich auch gar nicht mehr zum Buch sagen, da ich absolut nichts vorwegnehmen möchte.

5 von 5 Sternen 

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