Maybe Someday

Im Bereich New Adult zählt Colleen Hoover zu einer der bekanntesten Autorinnen. Viele schwärmen von ihr in den höchsten Tönen, sind richtige Fangirls und können es kaum noch erwarten, dass ein neues Buch von ihr erscheint. Mein erstes Buch von ihr ist ‚Maybe Someday‘ und genau darum geht es in der heutigen Rezension.

Collen Hoovers Schreibstil ist wirklich super. Er ist angenehm und flüssig zu lesen. Kein einziges Mal bin ich an einer Stelle zum Stocken gekommen, denn man ist quasi auf ihren Worten geflogen. Und das war wahrscheinlich der Hauptgrund dafür, dass ich das Buch innerhalb von knapp zwei Tagen durch hatte. Ich bin mir ziemlich unsicher, ob ich viel über den Inhalt des Buches erzählen soll, weil ich selbst nicht genaueres wusste, außer dass es einen großen musikalischen Aspekt in diesem Buch gab. Also, falls ihr lieber etwas genauer wissen wollt, um was es geht, dann scrollt bis nach unten und ihr habt die Möglichkeit den Klappentext zu lesen…

Diese Rezension fällt mir wirklich extrem schwer. Bis jetzt musste ich noch nie sehr viel darüber nachdenken, was ich zu einem Buch schreiben soll. Entweder bin ich total überzeugt von dem, was ich gelesen habe und kann wiedergeben, wie toll es war. Oder ich bin eben enttäuscht und kann dann in einer Rezension loswerden, was mir in meinem Kopf herumschwirrt, aber bei ‚Maybe Someday‘ ist es anders. Ich habe keine Ahnung, was ich schreiben und wie ich meine Gefühle zu diesem Buch in Worte fassen soll. Der einzig präsente Gedanke ist nur, dass ich mit dem, was ich gelesen habe, absolut nicht gerechnet habe.

Ich wusste zu Beginn so gut wie nichts zu diesem Buch, außer dass es unglaublich gut sein soll und viele es als ihr Lieblingsbuch von Colleen Hoover betiteln. Doch kann ich ganz klar sagen, dass es nicht zu meinen Liebsten gehört. Es war herzzerreißend und auch sehr emotional, jedoch konnte ich mich einfach nicht mit den Protagonisten identifizieren. Sydney hat es nicht leicht und auch Ridge trägt eine Last mit sich herum. Beide Charaktere waren in einer Tiefe ausgearbeitet, dass einem eigentlich leicht fallen sollte, eine Verbindung aufzubauen, aber genau das war bei mir einfach nicht möglich. Dabei habe ich wirklich keine Ahnung woran es lag. Ich fühlte mich einfach nicht in der Geschichte drin, eher wie ein Außenstehender, der das Ganze von der Seite aus miterlebt. Das lag keinesfalls am Schreibstil oder ähnliches.

Des Weiteren hat mich die Liebesgeschichte der beiden, die ganzen Emotionen einfach nicht auf die Art und Weise berührt, sodass ich mitgelitten habe. Eher im Gegenteil – es ließ mich kalt. Ich konnte die Handlungen, die Gefühle zwar nachvollziehen, aber dieses Mitfiebern blieb aus. Und auch hier wieder kann ich nur sagen, dass es nicht am Schreibstil lag. Er ist gefühlvoll und eigentlich hat man keine Probleme, das Gefühlschaos beider Charaktere mitzuerleben.

Keine Ahnung woran es lag, aber es war einfach nicht meine Geschichte. Ich bin mir sicher, andere werden es lieben und die ganzen positiven Meinungen kann ich vollkommen nachvollziehen, aber meins war es eben nicht. Und deswegen kann ich euch zu diesem Buch nur sagen: Versucht es selbst und liest es. Schaut, ob es euch gefällt und gibt diesem Buch eine Chance, denn diese hat es auf jeden Fall verdient.

Infos zum Buch:

Titel: Maybe Someday

Autor: Colleen Hoover

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (3)

Sprache: Deutsch

ISBN  978-3423740180

Seitenanzahl: 432

Preis: 12,95€ (Taschenbuch)

Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich. (Klappe)

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