The Problem With Forever

Eine atemberaubende Geschichte von Jennifer L. Armentrout, die mich mitfühlen, die mich mitleiden ließ.

Mallorys Leben war nie einfach. Schon früh musste sie lernen den Mund zu halten und still zu sein. Vier Jahre ist es her, dass sie aus dieser Welt herausgerissen wurde. Gerettet aus einem Albtraum, dessen Folgen Mallory immer noch jeden Tag aufs Neue spürt. Dennoch träumt sie davon aufs College zu gehen. Und um sich darauf vorzubereiten, beschließt sie ihr letztes Jahr an einer öffentlichen Schule zu verbringen und den Privatunterricht zu beenden. Sie will ihr altes Leben hinter sich lassen und endlich normal sein, keine Angst haben vor anderen Menschen zu reden. Jedoch wäre sie niemals davon ausgegangen, ihren besten Freund und Beschützer aus Kindertagen wiederzusehen. Rider, der immer noch der gleiche zu sein scheint, aber älter, stärker und gutaussehender geworden ist.

Words were not the enemy or the monster under my bed, but they held such a power over me. They were like the ghost of a loved one, forever hunting me. (S.84)

Die Hauptprotagonistin Mallory hat von Anfang bis Ende eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht und ich war jedes Mal stolz auf sie, wenn sie einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gegangen ist. Zuerst ist sie verängstigt, hat enorme Selbstzweifel und dann ist sie stark und selbstbewusst und setzt sich für das ein, was sie will. Sie entwickelt sich von einem kleinen Mädchen zu einer jungen Frau, die trotz ihrer schweren Vergangenheit in einer Pflegefamilie, die sie nie geliebt hat, nicht aufgegeben hat. Sie hat sich nicht aufgeben. Ihren neuen Adoptiveltern will sie alles recht machen und vergisst, dabei oft das, was sie eigentlich möchte. Sie ist ihnen natürlich unglaublich dankbar, aber ich habe mich immer wieder selbst gefragt, was ich tun würde, wie ich an ihrer Stelle handeln würde. Nachdem Mallory diese Stärke findet, steht sie für das ein, was sie möchte. Sie ist nicht mehr verschreckt, sondern fängt an zu kämpfen und diesen Prozess mitzuerleben war unglaublich.

Love was swelling, hopeful feeling in my chest every time I saw him. Love was the way I could forget about everything when I was with him. Love was the catch in my breath when he looked at me in his intense way. Love was the gasp he could draw out of me with the simplest of touches. Love was the way I could…I could be myself around him, know that I didn‘t need to be perfect or worry about what he was thinking, because he accepted me. (S.374)

Rider ist ein Charakter, der bis jetzt noch kein einziges Mal auch nur ansatzweise in einem Buch vorgekommen ist, das ich gelesen habe. Er ist unglaublich liebevoll und charmant und süß und gefühlvoll und beschützerisch und … in einem Wort: einfach Liebe. Ich war vom ersten Moment an vollkommen in ihn verliebt und es hat mich so fertig gemacht, dass der Beziehung der beiden so viel im Wege stand. Er ist einfach perfekt unperfekt. Er hat seine Macken, was aber vollkommen verständlich ist bei dem was die beiden durchgemacht haben. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass genau diese Vergangenheit die beiden zwar zusammen geschweißt hat, aber Rider sich nur aus Pflichtgefühlen für Mallory interessiert und Zeit mit ihr verbringt. Es hat mir ein bisschen Angst gemacht, aber mit jeder weiteren Seite ist dieses Gefühl vollkommen verschwunden. Alles an ihm ist aufrichtig und gefühlvoll.

„I know you deserve better, but I want to be better. I want to be that for you.“ His voice dropped low as he stopped in front of me. „That’s why I’m going to ask you what I’m about to.“The fluttering was deep in my chest and in my stomach. I felt breathless as I stared into his eyes. „Ask me what?“ A muscle flickered along his jaw as his chest rose sharply. „Can I kiss you?“ (S.266)

Es war einfach eine Geschichte, die mich auch jetzt noch, nachdem ich das Buch letzten Monat gelesen habe, nicht locker lässt. Jennifer hat ein Thema angesprochen, das uns zwar allen in irgendeiner Weise bewusst ist, aber viel zu oft in den Hintergrund gerät. Und auch wenn es sich eigentlich um einen Young Adult Roman handelt, hat sie das Problem nicht nur genutzt um eine Liebesgeschichte zu schreiben, sondern hat es zu dem Teil gemacht, den es in wirklichem Leben auch einnehmen würde. Die Liebesgeschichte war schön, aber noch viel schöner war die Entwicklung der Protagonisten. Dieses Buch hat einen mitgerissen, keine Sekunde ruhen lassen und einfach süchtig gemacht.

Es war authentisch. Es war herzzereißend. Es war unglaublich!

„The drawings make you smile,“ he replied with a grin,“Working on the speech doesn’t do anything.“ That… that was so sweet, I wanted to hug him tight, kiss him, too. „Working on your speech will make me smile, too.“ His brows lifted and he flipped his notebook closed. „I know what you else will make you smile.“ „What? You actually doing some homework?“ „Nope.“ He glanced at the door again and then rose. „I think me sitting closer to you will make you smile.“ The boy knew me well. He took a step closer. “ I think holding your hand will make you smile.“ I straightened as I watched him. „And I think…“ He sat on the edge of the bed and twisted his body toward mine. „I think kissing you will make you smile, too.“(S.330)

5 von 5 Sternen

Infos zum Buch

Titel: The Problem with forever

Autor: Jennifer L. Armentrout

Verlag: Harpeer Collins

Sprache: Englisch (Morgen lieb ich dich für immer, Deutsch)

ISBN 978-1848454576 (978-3570311417)

Seitenanzahl: 480

Preis: 7,99€ (Taschenbuch) (12,99€)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s